Mapuche-Delegation auf Rundreise in Deutschland

Publicado: 3 octubre 2014 en Uncategorized
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Mapuche aus Chile berichten von Leben und Kampf in ihren Reservaten

Manuel Chocori und José Catrilao, zwei traditionelle Autoritäten des indigenen Volkes der Mapuche (Chile) sind auf Einladung der Regionalgruppe Köln der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) im Oktober 2014 auf Rundreise in Deutschland.

05. Oktober Düsseldorf: 16 Uhr, Umweltzentrum, Merowingerstraße 88
07.Oktober Bonn: 18.30 Uhr, Café La Victoria, Bornheimerstr 57, 53119 Bonn
08. Oktober Bielefeld: 19:30 Uhr, Welthaus, 1. Stock „Weltraum“
09. Oktober Wuppertal: 19.30 Uhr, Alte Feuerwache, Gathe 6, Dachzimmer
10.-12. Oktober Amsterdam/ Niederlande: Overtoom 301
13./14. Oktober Brüssel/ Belgien
15. Oktober Frankfurt, Ev. Cyriakusgemeinde, Alexanderstr. 37
17. Oktober Berlin: 19:30 Uhr, Werkstatt der Kulturen, Saal 4, Kreuzberg
20. Oktober Leipzig: 19:30 Uhr, Institut für Ethnologie, Schillerstraße 6, Raum S 102
21. Oktober Göttingen
22. Oktober Aachen: 19 Uhr, Welthaus Aachen, Aula, An der Schanz 1
23.-26. Oktober Köln: Academia Mapuche, Kapellenstrasse 9a
27. Oktober Münster:Die Brücke,Internationales Zentrum der Universität, Wilmergasse 2 (gegenüber vom Schlossplatz)

 

Die beiden gewählten Vertreter ihrer indigenen Gemeinden im Süden Chiles wollen auf die Lage der Mapuche aufmerksam machen. Die Mapuche schauen auf eine traditionsreiche Vergangenheit zurück. Als einziges indigenes Volk Südamerikas unterwarfen sie sich nie der spanischen Kolonialmacht und lebten bis Ende des 19. Jahrhunderts unabhängig in ihrem eigenen Territorium. Heute leiden die Mapuche unter Diskriminierung, Armut und Landknappheit, dazu kommen Menschenrechtsverletzungen und staatliche Verfolgung.
Chocori und Catrilao haben Erfahrung mit staatlicher Repression und waren an Aktionen des Widerstands beteiligt. In ihrem Vortrag zeigen sie Fotos und berichten aus erster Hand nicht nur über Tradition und Kultur, sondern auch über Landbesetzungen, Polizeigewalt und ihre politischen Forderungen. “Wir suchen in Deutschland Unterstützung für die Anliegen der Mapuche”, sagt Alina Rodenkirchen, Mapuche-Koordinatorin der GfbV.

Während der vierwöchigen Rundreise ist auch ein Besuch des europäischen Parlaments in Brüssel geplant, wo Chocori und Catrilao für die Anliegen ihres Volkes werben. Vom 23. bis 26. Oktober sind sie in Köln Ehrengäste der Konferenz Buen Vivir und Küme Mongen – was können wir vom „Guten Leben“ der Indigenen lernen?

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